—— NACHRICHTENZENTRUM ——
Datum: 06.08.2023
Zusammenfassung: Die Markierungsbreite einer manuellen Markiermaschine wird durch die Breite des Materialbehälters bestimmt, üblicherweise 100 mm, 150 mm oder 200 mm. Schmelzlacke müssen vor dem Auftragen auf 180–230 °C erhitzt werden.
Die Methoden zur Markierung von Fahrbahnen lassen sich grob in manuelle und maschinelle Markierung unterteilen. Die manuelle Markierung ist derzeit die gängigste Methode für Heißklebemarkierungen. Die Markierungsbreite einer manuellen Markierungsmaschine wird durch die Breite des Trichters bestimmt und beträgt üblicherweise 100 mm, 150 mm oder 200 mm. Die Heißklebebeschichtung muss vor der Anwendung auf 180–230 °C erhitzt werden. Das Funktionsprinzip der manuellen Markierungsmaschine basiert auf dem Abstreifverfahren. Dabei wird die feste Beschichtung in den Heißklebekessel gegeben, geschmolzen und anschließend in den Isoliermaterialzylinder der Markierungsmaschine gefüllt. Beim Markieren wird die geschmolzene Farbe in den Markierungsbehälter geleitet und direkt auf die Fahrbahnoberfläche aufgesetzt. Durch den Abstand zwischen Markierung und Untergrund entsteht beim Schieben der Markierungsmaschine eine saubere Markierungslinie. Während die Markierungen abgekratzt werden, verteilt die Markierungsmaschine gleichzeitig eine Schicht reflektierender Glasperlen gleichmäßig auf der Oberfläche der Markierungen.
1. Der Vorteil dieser handbetriebenen Heißschmelzmarkierungsmaschine für Straßenoberflächen liegt in dem geringeren Bedarf an Baumaschinen, der langen Lebensdauer (3–5 Jahre Einsatzdauer). Die Markierungen zeichnen sich durch eine hohe Reflektivität, starke Schmutzbeständigkeit, dauerhafte Leuchtkraft, gute Haftung, ausgezeichnete Verschleißfestigkeit und Langlebigkeit aus. Für die Heißschmelzmarkierung sind folgende Vorbereitungen notwendig: Warnpfosten, Hilfsmittel, Baustellenschilder sowie die erforderlichen Zeichentafeln, Schriftarten usw. Reinigung der Straßenoberfläche: Zunächst ist eine Grundbehandlung der Straßenoberfläche durchzuführen und Verunreinigungen zu entfernen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann eine Straßenreinigungsmaschine mit Stahlbürsten zum Einsatz kommen. Anschließend sollte ein Windfahrzeug verwendet werden, um die restlichen Verunreinigungen von der Straßenoberfläche zu entfernen und so die für die Markierungen erforderlichen Reinigungsstandards zu erfüllen.
2. Absteckung: Im Bereich der Baustelle sind gemäß den Bauzeichnungen und technischen Anforderungen die Maße zu nehmen und die Absteckung vorzunehmen, um die Einhaltung der Baustandards zu gewährleisten. Nach Abschluss der Absteckung ist eine Erstinspektion durchzuführen. Nach bestandener Erstinspektion ist die Abnahme durch den Bauleiter einzuholen. Erst nach dessen Abnahme kann der nächste Arbeitsschritt erfolgen. Vorsichtsmaßnahmen bei der Fahrbahnmarkierung: Während der Bauarbeiten ist ein Hochdruckreiniger einzusetzen, um Verunreinigungen wie Erde und Sand von der Fahrbahnoberfläche zu entfernen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Fahrbahnoberfläche frei von losen Partikeln, Staub, Asphalt, Ölflecken und anderen Verunreinigungen ist, die die Qualität der Markierung beeinträchtigen könnten, und trocken ist.
3. Anschließend wird gemäß den Vorgaben der Konstruktionsplanung eine automatische Abwickelmaschine sowie eine manuelle Abwickelvorrichtung für die Abwickelarbeiten im geplanten Bauabschnitt eingesetzt. Danach wird, gemäß den festgelegten Anforderungen, mit einer Hochdruck-Airless-Spritzmaschine die vom Bauleiter genehmigte Grundierung (Typ und Dosierung) aufgesprüht. Nach vollständiger Trocknung der Grundierung erfolgt die Markierung mit einem selbstfahrenden oder handgeführten Heißklebemarkiergerät.